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Veröffentlicht am: März 18, 2009
Kategorien: Alle Videos, Featured, Importieren
Wenn Sie schon ältere Bildbestände haben oder Ihrem Lightroom-Katalog Bilder hinzufügen wollen, die schon auf der Festplatte liegen, so können Sie diese ebenfalls in Lightroom importieren.

Podcast Video [17.45 MB | 4:31min]:
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So, der nächste Bereich, den wir uns anschauen, ist der Bereich Develop, also die Entwicklung der Bilder, und, um jetzt hier aus unserer Lightroom Library die Bilder zu übernehmen in die Entwicklung, wählen wir einfach die Bilder aus, die wir benützen möchten. Wir könnten also jetzt hier einzelne Bilder selektieren und dann in den Bereich Develop übernehmen, dann sind eben diese Bilder hier direkt ausgewählt, die Auswahl bleibt erhalten und ich kann die dort eben entwickeln. Oder, wie in meinem Fall, wähle ich vorher in der Library noch mal ganz andere Bilder aus. Ich geh hier auf unser Tulpenshooting, das wir eben durchgeführt haben, und diese Bilder möchte ich jetzt gerne im Bereich Develop bearbeiten, also wechsel ich einfach wieder in diesen Bereich hinüber.
So, bei unserem Bild sehen wir zunächst mal die notwendige Standardbearbeitung, hier ist ein Weißabgleich vonnöten, wir wählen unser Bild aus, das erste hier ist eben schon sichtbar, ich gehe auf den, auf das White-Balance-Tool, also auf den Weißabgleichs, auf die Weißabgleichspipette, wähl die einfach aus, klick hier in einen Bereich, der eigentlich weiß sein müsste, jetzt aber einen Farbstich hat, und dann wird dieser Weißabgleich dann eben vorgenommen. Hier empfiehlt es sich, wie Sie alle wissen, natürlich direkt bei dem Einleuchten an der Location mit der Graukarte zu arbeiten, dann wird die Entwicklung später eben hier noch mal ein bisschen einfacher.
Da wir ja an einer Location häufig immer wieder dieselbe Lichtsituation haben, kann ich natürlich jetzt auch alle Bilder, die ich im Moment im Bereich Develop vorliegen habe, auswählen und sie dann eben in der Auswahl das erste Bild, das ich zuerst auswähle, hat einen dickeren Rahmen als die anderen, das heißt, das erste Bild ist quasi das Masterbild, und ich kann jetzt die Einstellungen von diesem Bild, die ich bereits vorgenommen habe, synchronisieren auf die anderen Bilder, gehe hier auf „Sync“ und kann dann eben wählen, was möchte ich denn alles synchronisieren, möchte ich nur den Weißabgleich oder auch andere Funktionalitäten, ich lass es einfach mal so, wie es ist, sag „Synchronisieren“ und man sieht dann, wenn ich mich jetzt mal schnell in ein anderes Bild bewege, wie eben dieser Weißabgleich jetzt automatisch ohne mein Zutun vorgenommen wird, denn alle Bilder wurden jetzt synchronisiert und wir sehen, damit ist der Weißabgleich jetzt eben auf unserem kompletten Shooting oder eben auch auf dieser Lichtsituation innerhalb eines größeren Shootings hingehend synchronisiert.
So, was können wir als nächstes tun? Ich wähl mal irgendeine Datei aus, ich nehm einfach mal diese Pflanze hier. Wir haben hier im rechten Bereich die Möglichkeit, sehr, sehr weitreichende Bearbeitungen vorzunehmen. Und hier finden sich natürlich viele Funktionalitäten, die Sie aus den Werkzeugen von Photoshop bereits kennen. Sie haben aber auch hier noch mal andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine getrennte Helligkeits- und Sättigungskorrektur für Lichter und Tiefen. Das sind Funktionalitäten, die Sie auch so in dieser Form in Photoshop nicht vorfinden, das heißt, ich kann also hier meine Werte einstellen für speziell die hellen Bereiche im Bild oder eben auch für speziell die dunkleren Bereiche im Bild und kann dann hier die Sättigung sehr exakt in diesen einzelnen Bereichen noch mal steuern. Ist bei gewissen Aufnahmesituationen natürlich hier ein riesengroßer Vorteil, dass wir das alles in dieser Palette sehr schnell und einfach vornehmen können.
Da sind natürlich auch Standardbearbeitungen, wie zum Beispiel die Farbtemperatur, die Gesamtsättigung des Bildes, Kontrast, Tonung, Luminanz, usw. Wir haben hier ein Kurvendiagramm, um eben die Gradationskurve einstellen zu können. Wir können auch direkt nach Graustufen umwandeln, auch hier eben mit einem Klick, können dann die Umrechnung der einzelnen Farben noch mal genauer steuern. Wir sehen zum Beispiel hier bei dieser Pflanze, die hat eben hier oben diesen roten Blütenkopf und der wird jetzt eben speziell über diesen Rotregler eingeregelt, Sie sehen, ich kann den hier betonen oder ich kann ihn auch etwas weiter zurücknehmen, also sehr detaillierte Bearbeitung meiner Graustufenbilder. Ich kann hier im Grünbereich dann noch mal separat arbeiten, um diesem Bild eben hier noch mal in der Graustufenumwandlung eine ganz spezielle Note geben zu können. Und wir sehen hier eben noch zig andere Möglichkeiten, die Sie sich am besten selber in der kostenlosen Beta von Adobe Lightroom noch mal anschauen und ausprobieren.
So, wenn wir eine solche Voreinstellung genommen haben, dann kann das natürlich sein, denken wir zum Beispiel an ein Portrait-Fotostudio, dass wir bestimmte Situationen immer wieder benötigen, weil wir eben in unserem Portrait-Studio zum Beispiel unseren Kunden einen Sepiaton anbieten, eine bestimmte Grauumwandlung anbieten, oder eben auch einen Cross-Entwicklungseffekt darstellen wollen. Dafür können wir eine solche Umwandlung, eine solche Einstellung, einfach als Preset hinzufügen, den ich, das nenn ich jetzt mal „Graustufen Video2brain“, sage ok und hab dann eben hier so ein Preset gesichert. Wenn ich das später auf ne andere Datei anwenden möchte, kann ich hier einfach draufgehen und Sie sehen schon direkt beim Überfahren dieser Presets werden die Konvertierungen in der Datei angezeigt. Und das ist natürlich super, wenn ich mit Kunden bestimmte Bearbeitungen besprechen möchte. Ich kann sagen: Ok, hier einmal dieses antike Aussehen, hier vielleicht eine eher flaue Ansicht, eine Direktpositivumwandlung, Sepiaton, usw. Ich kann also hier ganz, ganz schnell bestimmte Bearbeitungen vorsehen, drauf klicken und anwenden. Denken wir eben hier, wie gesagt, an ein Portrait-Fotostudio und an bestimmte standardisierte Bearbeitungen. Es geht dann ja nicht darum, hier einen Standardstempel aufzudrücken, sondern eine Vorselektion vorzunehmen, die dann natürlich auch wieder auf die einzelne Datei individuell anpassbar wird. Das heißt also, ich hab hier sehr schnelles und effizientes Arbeiten, um eben möglichst produktiv mit meiner Arbeitszeit umgehen zu können und das eben hier innerhalb von Adobe Lightroom.
Ganz wichtig natürlich: Wir arbeiten immer nicht destruktiv, das heißt also, diese Graustufenumwandlung, die ich hier vorgenommen habe, kann ich einfach mit dem Reset-Button wieder rückgängig machen. Ich hab dann mein Ausgangsmaterial und habe also in keinem Falle Bildinformationen zerstört, weder bei raw-Dateien, mit denen ich hier im Moment arbeite, noch bei tif- oder jpg-Dateien, die ich ebenfalls in Adobe Lightroom verwalten, selektieren, bearbeiten kann. Ich hab also immer die Möglichkeit, meine Bearbeitungen letztlich wieder rückgängig zu machen.